Kassenbericht und Mitgliederverwaltung
von Uwe Schnick
Hallo KC-Freunde,
ich möchte Euch heute zwei Dinge vorstellen. Das ist einmal der Kassenbericht für das vergangene Jahr 2003 und zum anderen sind es Gedanken zum Thema Clubmitgliedschaft und Finanzierung.
Kassenbericht
Um unsere Finanzen müssen wir uns momentan keine Sorgen machen. Hier die Fakten für den Abrechnungszeitraum von 01.01.2003 – 31.12.2003:
Vermögen zum 01.01.2003: Das Clubvermögen betrug zum 31.12.2003 insgesamt EUR 2236,71. Dieser Betrag setzt sich aus dem Kontoguthaben von EUR 2140,48 und der Handkasse von EUR 96,23 zusammen. Nicht enthalten ist der Restbetrag auf dem ehemaligen Clubkonto, daß Andreas Ose verwaltete.
Einnahmen: Im Jahr 2003 wurden insgesamt EUR 459,35 eingenommen. Dieser Betrag gliedert sich in Mitgliedsbeiträge von insgesamt EUR 339,31 und dem Restbetrag aus der Kontoauflösung des ehemaligen Clubkontos durch Andreas Ose von EUR 120,04.
Ausgaben: Die Ausgaben im Jahr 2003 betrugen insgesamt EUR 445,64. Die Summe wurde für den Versand der News 1/2003 und 2/2003 und für Porto- und Kontokosten aufgewendet.
Vermögen zum 31.12.2003: Zum Ende des Jahres 2003 betrug das Clubvermögen EUR 2250,42. Darin enthalten ist das Kontoguthaben auf dem Konto bei der Deutschen Bank in Böblingen von EUR 2154,19 und der Betrag der Handkasse von EUR 96,23.
Überbetrag: Das Clubvermögen ist größer als der Betrag, der für den Versand der offenen Newsexemplare nötig wäre. Die Anzahl der offenen News zum 31.12.2003 betrug 181 Exemplare. Pro News wird ein Betrag von EUR 5 angenommen: 181 × EUR 5 = EUR 905,00. Aus der Differenz aus dem Clubvermögen zum 31.12.2003 von EUR 2250,42 und dem Betrag zum Versand der offenen News EUR 905,00 ergibt sich ein Überbetrag von EUR 1345,42.
Die Prüfung des Berichts steht noch aus, da ich zum Clubtreffen leider nicht erscheinen konnte.
Soviel zu den finanziellen Belangen der Clubs. Nun zu einigen Dingen, die mir schon seit einiger Zeit nicht mehr aus dem Kopf gehen.
Bild 2: Clubtreffen 2004: Besonders viel Platz beanspruchte Enrico Grämers Aufbau, dafür gab es hier auch reichlich Neues zu bewundern.
Clubmitgliedschaft und Finanzierung
Nach schwindender Anzahl der Beiträge zu den KC-News durch die Clubmitglieder und die damit verbundene Anzahl der Auflagen pro Jahr muß der Club sich mit einer Neuordnung der Finanzen und Ziele auseinandersetzen. Eine stillschweigende Neuerung haben die meisten von Euch mit der letzten Ausgabe der KC-News bereits kennengelernt: den individuellen Kontoauszug. Aber mal von vorn...
Wir stehen vor folgenden Problemen:
- Die Mitgliedschaft im Club basiert auf dem News-Abonement. Damit ist eine Mitgliedschaft ohne News-Abo nicht möglich. Denkbar sind beispielsweise folgende zusätzliche Mitgliedsformen:
- Jemand ist Mitleser der News.
- Jemand erhält alle allgemeinen E-Mails des Clubs, ist also nur auf dem Mailverteiler aufgesetzt.
- Neue Projekte sind teuer. Eine finanzielle Unterstützung für neue Projekte wäre meines Erachtens nach sehr wünschenswert.
- Die Anzahl der News-Beiträge ist weiter im Sinken begriffen.
- Zusätzliche Kosten für kurzfristige Benachrichtigungen per Post usw. sind nicht immer sicher abgedeckt.
Es sind zum Beispiel folgende Modelle für die zukünftige Finanzverwaltung denkbar, die allerdings nicht alle Punkte abdecken:
1. Variable-Kosten-Modell: Die Einzahlungen eines jeden Clubmitglieds werden auf einem individuellen Konto abgelegt und pro KC-News werden 5 EUR davon abgebucht. Zum Abschluß des Finanzjahres wird entschieden, was mit dem übrigen Geld passiert, also der Differenz zwischen tatsächlichen und gestellten Kosten geschieht. Das wären dann z.B. die Projektförderung, Zusatzkosten oder Gutschrift auf dem jeweiligen Konto des Clubmitglieds. Die Mitgliedschaft basiert weiterhin auf dem News-Abonement. Jedes Mitglied erhält regelmäßig mit den News einen Kontoauszug. Jeder weiß dann genau, wann er wieder eine Einzahlung tätigen muß.
2. Festkostenmodell: Es wird weiterhin ein fester Mitgliedsbeitrag pro Jahr oder auch halbjählich fällig. Damit werden die Kosten der KC-News abgedeckt. Zusätzlich wird ein fester Anteil für neue Projekte des Clubs bereitgestellt. Über die Geldvergabe muß dann ein zu wählendes Team entscheiden. Die Mitgliedschaft wird direkt an den Kontostand gekoppelt. Die Einzahlung erfolgt zu einem festen Termin, z.B. 15. September (zusätzlich 15. März bei halbjählicher Zahlungsweise). Durch einen Kontoauszug erhält jeder regelmäßig die Rückmeldung.
Außerdem würde ich gerne die Regelung über den halben Preis für Amtsinhaber in anderer Weise regeln. Ich stelle mir ein generelles Gutschriftenmodell vor, was auch andere in Anspruch nehmen können: Für Leistungen, die für den Club erbracht werden, gibt es eine positive Gutschrift auf dem Clubkonto. Man müsste dafür dann einen Leistungskatalog zusammenstellen. So könnte man den einen oder anderen vielleicht zum Schreiben von Beiträgen animieren.
Da dies sicherlich noch nicht der Weisheit letzter Schluß ist, möchte ich Euch zur offenen Diskussion per E-Mail, Telefon oder Brief aufrufen. Ich werde die Ideen dann zusammenfassen und in den nächsten News zur Abstimmung stellen.
Noch was in eigener Sache: Da ich oft nicht zu einer festen Uhrzeit zu Hause erreichbar bin, manchmal Urlaub habe oder mal in der Welt umhergeistere, kann ich Telefonate nur selten direkt entgegennehmen. Außerdem ist es Dank ISDN gut möglich, daß ich bereits auf Leitung 1 spreche.
Ich würde Euch deshalb bitten, auf meinem extra dafür eingerichteten Anrufbeantworter wenigstens Name und Telefonnummer zu hinterlassen, falls Eure Rufnummer nicht übermittelt wird. Ansonsten habe ich keine Chance, Euch zu antworten bzw. zurückzurufen. Am besten wäre es, wenn Ihr noch hinterlasst, bis wann man Euch zurückrufen kann (21:00, 22:00, 23:00, ...).
Ich freue mich auf eine anregende Diskussion.
Bild 3: Clubtreffen 2004: Die gespannten Blicke der Anwesenden verfolgen hier die Funktion des Plotters K6418, auf dem Reinhard Birk das Begrüßungsplakat für das Treffen zeichnen ließ.
